Wie man Abschminkwasser benutzt und was Sie noch nicht darüber wussten

Wie man Abschminkwasser benutzt und was Sie noch nicht darüber wussten

Ilsa Kaiser | 22. 5. 2020

Richtiges Abschminken ist vor allem deshalb so wichtig, weil die Reste von Schönheitspräparaten die Gesichtshaut verstopfen und unangenehme Gefühle im Gesicht bewirken können, die bei einer unsachgemäßen Behandlung in ernstere dermatologische Probleme münden können. Das Abschminken sollte regelmäßig jeden Abend durchgeführt werden, damit die Haut im Laufe der Nacht ausruhen kann und richtig hydriert wird.

Die Entfernung des Make-ups und anderer Mittel kann auf mehrere Weisen erreicht werden, ideal aber wäre es, schonend vorzugehen – ohne Verwendung aggressiver Hilfsmittel, die dem Aussehen der Haut auf lange Sicht eher schaden. Das Abschminken sollte in zwei Grundschritten erfolgen, und zwar durch eine Oberflächen- und eine Tiefenreinigung, d.h. durch Entfernung der aufgetragenen Mittel und durch Reinigen der Reste der Verunreinigungen in den Poren, worauf wiederum die weitere Behandlung der Haut folgt. 

Abschminkmittel

Es existieren mehrere Typen von Abschminkmitteln, die sich vor allem in ihrer Textur unterscheiden – das können Abschminköle, Gele, Milch, Schäume oder Wasser sein. Jedes dieser Mittel hat seine Spezifika und erfordert eine entsprechende Art und Weise des Auftragens, einschließlich der weiteren Pflege nach der Anwendung:

  • Balsame – werden nach dem Aufschäumen in die Handfläche direkt per Hand aufgetragen; die Benutzung ist ähnlich wie die von Seife. Nach dem Einmassieren werden sie durch Abspülen entfernt. Es handelt sich hierbei um Ölmischungen, die auf der Haut durch Erwärmung wirken. Daher ist es besser, sie zunächst nach und nach mit einer mit warmem Wasser getränkten Serviette abzuwischen und anschließend mit kaltem Wasser abzuspülen, damit die Poren sich schließen.
  • Öle – werden in ähnlicher Weise angewendet wie Balsame, da sie nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren. Das Abschminköl muss in den Handflächen angewärmt und anschließend in die Haut einmassiert werden. Entfernt wird es mit warmem Wasser und durch das anschließende Abspülen mit kaltem Wasser.
  • Milch – ist allgemein schonender; auf die Haut aufgetragen wird sie mit Hilfe eines Wattebauschs, mit dem wir sanft das Gesicht massieren. Nach der sorgfältigen Reinigung wird sie anschließend mit einer trockenen Serviette oder mit Watte abgewischt. Da Abschminkmilch nicht direkt dafür gemacht ist, die Haut zu reinigen, empfiehlt es sich, sie mit anderen Mitteln zu kombinieren, am besten mit Mizellenwasser, Reinigungsgel oder Seife.
  • Schäume – dank ihrer Struktur gelangen sie bis in die Poren hinein und befördern im Laufe des Abschminkens weitere Verunreinigungen – Staub und überschüssiges Fett – an die Oberfläche. Sie empfehlen sich daher insbesondere für fettige oder gemischte Haut. Sie wirken zwar auch alleine für sich, aber besser ist es, sie mit einem der oben angeführten Mittel zu kombinieren.
  • Wasser Mizellenwasser zum Abschminken erfreut sich in den letzten zehn Jahren immer größerer Beliebtheit. Verwendet wird es vor allem bei empfindlicher Haut, doch eignet es sich auch für alle anderen Hauttypen. Der Hauptvorteil besteht darin, dass ein abschließendes Abspülen nicht erforderlich ist. Man kann es daher praktisch überall benutzen.

Abschminkwasser und seine Anwendung

Abschminkwasser wird vor allem als selbstständiges Mittel zum Entfernen von Make-up und anderen Schönheitsmitteln verwendet. Auf das Gesicht aufgetragen wird es mithilfe einer Serviette oder eines Wattebauschs, und zwar ohne das Gesicht vorher abzuspülen. Bei der Reinigung sollten folgende Grundsätze befolgt werden: 

  1. Jeweils abends abschminken und zweimal täglich reinigen – also sowohl abends als auch morgens vor dem Auftragen des Make-ups, damit Staub und Verunreinigungen, die sich während des Schlafs auf der Haut abgelagert haben, entfernt werden.
  2. Ein solches Wasser verwenden, das mit seiner Zusammensetzung dem jeweiligen Hauttyp entspricht, damit die Haut gründlich gereinigt wird, es dabei aber nicht zu Hautreizungen kommt.
  3. Sanft auftragen – es ist nicht nötig, die Haut zu reiben.
  4. Die Reinigung nicht nur im Gesicht durchführen, sondern auch an anderen problematischen stellen, wie etwa an Hals und Dekolletee.

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