Wie Haare im Winter pflegen?

Wie Haare im Winter pflegen?

Haare werden allgemein für die Krone der Schönheit gehalten. Mit den wunderschön vollen und glänzenden Haaren prunken gerne sowohl Männer als auch Damen. Damit Sie Ihre Haare wirklich schön machen, dürfen Sie nicht auf hochwertige, regelmäßige Pflege verzichten. Und nicht nur im Sommer, sondern auch im Herbst und Winter. Wie ihre Gesundheit in dieser Jahreszeit unterstützen? Was sollte man verhindern und was ihnen im Gegenteil in großen Mengen gönnen? Das erfahren Sie in unserem heutigen Artikel.

Warum leidet das Haar im Winter?

Obwohl die Haare die höchste Belastung wahrscheinlich im Sommer bekommen, wenn sie die Sonne in Kombination mit chlorierten Schwimmbädern sehr schnell austrocknet und jede einzelne Faser extrem anfällig für das Brechen ist, nicht einmal der Herbst schont sie. Nach dem Sommer ist es sehr wichtig, dem Haar seine Nährstoffe und Vitamine zurückzugeben und es wieder in Form zu bringen. Mit Oktober kommt Wind, der das Haar sehr gerne zerzaust, wir verstecken es unter eine Mütze, wo wir die Kopfhaut quälen und das Haar unnötig am Schal oder an einer Kapuze abstreichen. Im Winter fängt der Wechsel der Fröste und warmen Luft in geheizten Büros, Geschäften oder Haushalten an, was das Haar extrem anstrengt.

Eine wichtige Rolle spielt hier auch die Ernährung. Es ist bewiesen, dass man sich im Herbst und Winter viel mehr ungesundes Fett und Zucker gönnt, was dem Haar bestimmt nicht guttut. Es braucht viel Vitamine und Minerale und damit eine abwechslungsreiche Ernährung mit Obst und Gemüse.

Es ist wahr, dass die Struktur und Gesundheit des Haares die Genetik deutlich beeinflusst. Es ist nicht fair, dass einige Menschen ruhig das billigste Brennnessel-Shampoo verwenden können und dabei vollkommen glänzende und gesunde Haare haben. Die Mehrheit von uns, gewöhnliche Sterbliche, hat die Natur damit jedoch nicht beschenkt und es bleibt uns nichts anderes übrig als das Haar sorgfältig zu pflegen. Zum Glück gibt es viele Helfer, die es uns erleichtern.

Wie das Haar im Herbst und Winter pflegen?

Verhindern Sie weitere Anstrengungen

Liebe Damen, wir verstehen, dass wenn ihr gewöhnt seid, eure Haare zu föhnen, zu wellen und zu glätten, hört ihr nicht so auf einmal auf. Wenn es aber mindestens ein bisschen möglich ist, gönnt ihr ihrer Frisur Lazy Tage, wann ihr sie ausruhen lasst. Ihr könnt das Lockenhaar zum Beispiel zu einem lockeren Zopf flechten, der es nirgendwo zieht oder bricht. Dafür braucht ihr nur eigene Finger und ihr behelft euch ruhig ohne Styling-Geräte. Auch eine solche Frisur sieht schön aus.

Wenn es um eine Färbung geht, sagt euch jede Friseurin, dass Farben aus einer Drogerie dem Haar nicht wohltun. Den schlimmsten Wirrwarr macht dann eine Hausentfärbung. Die Farben sind zwar nicht so schädlich wie früher, trotzdem könnt ihr eure Locken genug beschädigen. Nutzen Sie lieber Dienste erfahrener Profis.

Eine große Rolle spielt auch das Material eurer Haarbürste. Versucht ihr Kämme mit Stahlzähnen zu verhindern. Nutzt ihr lieber Naturborsten oder breitere Holzzähne, die vornehmlich lockige Haare schätzen.

Ein guter Rat: Wenn ihr eure Haare föhnen und glätten müsst, schützt ihr sie vor Hitze stets nur mit dafür bestimmten Mitteln. Meistens trefft ihr auf Produkte im Spray, die auf dem Haar einen speziellen Schutzfilm bilden, der das Austrocknen verhindert. Diese Mittel könnt ihr auch als Sonnenschutz im Sommer nutzen.

Gönnt ihr euch Ernährung, die reich an Vitaminen ist

Wie schon in der Einleitung erwähnt wurde, ist es vornehmlich in der Winterzeit wichtig, den Inhalt des Tellers zu bewachen. Im Sommer geht es einfach. Wir haben einen Zugang zum frischen Obst und Gemüse, und wegen Hitze essen wir nicht so viel süße und fette Speisen.

Konzentrieren Sie sich darauf, dass es in Ihrer Ernährung nicht nur genug Obst und Gemüse mit einem Gehalt wichtiger Vitamine und Antioxidanten gibt, sondern auch eine Menge Eiweiß. Das finden Sie vornehmlich im hochwertigen Fleisch, Fischen oder Eiern. Sicher vergessen Sie nicht gesunde Fette, die Sie in Nüssen und verschiedenen Samen finden. Kurz und gut, achten Sie darauf, dass Ihre Ernährung abwechslungsreich ist.

Wenn Sie nicht fähig sind, alle wichtigen Elemente mit der Ernährung zu bedecken, machen Sie auch keinen Fehler mit Nahrungsergänzungsmitteln. Die einfachste Variante bieten schon im Voraus vorbereitete Mischungen für gesunde Haare. Wenn Sie aber einzelne Vitamine separat einnehmen wollen, konzentrieren Sie sich auf Eisen, Jod, Zink, Kalzium, Silizium und Vitamine A, C und E. Wir empfehlen, sich Stoffe mit natürlichem Charakter auszusuchen.

Stärken Sie Ihr Haar mit hochwertiger Haarkosmetik

Die ausgewogene Ernährung kann Haarprobleme verhindern. Wenn sie aber schon beschädigt sind, sollte eine hochwertige Haarpflege eingesetzt werden, die das angerichtete Unwesen deutlich schneller wiedergutmachen kann.

Aber Vorsicht! Lassen Sie unauflösliche Silikone aus. Sie befinden sich in billigeren Mitteln aus Drogerien und nach dem ersten Waschen wird Ihr Lockenhaar geglättet und schön. Die Silikone umhüllen jedoch das Haar mit einer undurchlässigen Schicht, durch die später keine Maske oder Öl durchdringen und das Haar ersticken und verkümmern wird. Die beste Wahl ist stets die Naturkosmetik.

In jeder Jahreszeit sollte das Verwenden eines Conditioners nach jedem Haarwaschen eine Grundlage sein. In kalten Monaten gilt das doppelt. Darüber hinaus können Sie Ihrem Lockenhaar bei deren Wiederherstellung helfen, indem Sie eine Maske, Creme, Milch oder ein Öl verwenden. Worin liegt der Unterschied zwischen diesen Mitteln?

Haarmaske

Im Unterschied zum Conditioner, der das Haar nach dem Waschen mit einem Shampoo nur schließt und glättet, dringt die Maske tief in die Haarfaser ein und gönnt ihnen eine wirkliche Regeneration. Wichtig ist auch ihre richtige Auftragung. Auf das Haar wird sie nach der Anwendung eines Shampoos aufgetragen und man sollte sie mindestens solange einwirken lassen, wie auf der Verpackung angegeben ist. Dann abspülen und nachfolgend den Conditioner anwenden, der das Haar schließt.

Die Maske stets nach Ihrem Haartyp aussuchen. Nur so erlangen Sie die besten Ergebnisse. 1- bis 2-mal wöchentlich anwenden. Wenn Sie nicht wissen, welche auszuwählen, greifen Sie zu bewährten Marken wie Kérastase, L´Oréal Professionnel oder Wella. Jede von diesen bietet nährende Masken, die sowohl für Herbst als auch für Winter geeignet sind.

Tipp: Wenn Sie dem Haar eine intensive Tiefenpflege gönnen wollen, trocknen Sie das Haar nach dem Waschen mit einem Handtuch, tragen Sie die Maske auf und packen Sie das Haar in eine Plastiktüte ein. Nach 30 Minuten abwaschen, den Conditioner auftragen und nach einer Weile gründlich auswaschen.

Haaröl

Es zählt zu beliebten Produkten vornehmlich bei Besitzerinnen langer Haare. Das Öl kann perfekt in die Haarstruktur eindringen, das Haar glätten, nähren und ihm einen Glanz geben. Das Haar lässt sich nach der Anwendung viel besser durchkämmen.

Wenn Sie Angst haben, dass die Haaröle das Haar anstrengen und fetten würden, sind die Sorgen nicht gerechtfertigt, wenn Sie das Öl richtig auftragen. Im Unterschied zu der Maske oder dem Conditioner genügt es, wenn nur eine kleine Menge verwendet und es nie bis zum Kopf aufgetragen wird. Es genügt reich die Anwendung ungefähr in die Mitte der Haarlänge. Das Öl verwendet man nach dem Waschen, solange das Haar feucht ist und es leicht aufsaugt. Es wäscht sich nie ab. Man kann es auch auf das bereits trockene Haar auftragen, wenn Sie das Gefühl haben, das es genährt werden sollte. Es ist ein toller Helfer vornehmlich für Frauen mit ausgefransten Haarspitzen.

Haarmilch

Ein perfektes Mittel für geschädigtes Haar ist sogenannte Haarmilch. In ihrer Zusammensetzung finden Sie das Milcheiweiß, das Wachsen des Haares und die Wiederherstellung der Haarfaser unterstützt. Dazu kann es im Haar Feuchtigkeit behalten, womit es das Brechen und Ausfransen der Haarspitzen deutlich vermindert. Es wird beispielsweise das Eiweiß von Kuh- oder Ziegenmilch genutzt. Die Haarmilch wird auf gewaschenes und handtuchtrockenes Haar und ohne Ausspülen verwendet.

Mittel gegen elektrische Haare

Auf diesen Missstand stoßen wir im Herbst und im Winter. Mützen und dicke Pullis unterstützen die elektrische Aufladung und statt gepflegter Frisur tut sie uns auf dem Kopf ein unruhiges Vogelnest. Diese unschöne und unangenehme Erscheinung kann man mit speziellen Sprays gegen elektrische Haare verhindern.

Kopfschuppen

Das häufige Tragen einer Mütze schützt Ihr Haar zwar vor Außenfröste und Wind, aber kann auch das Dämpfen der Kopfhaut und nachfolgend auch Kopfschuppen verursachen. Tragen Sie die Mütze daher nur für die zwingend notwendige Zeit und wenn die Kopfschuppen erscheinen, ziehen Sie zum Kampf mit speziellen Shampoos aus.

Bei jedem Mittel denken Sie daran, dass vor allem die Regelmäßigkeit der Pflege wichtig ist. Nur so wird Ihr Haar wunderschön.

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