Die besten Damenparfums, denen Männer nicht widerstehen können

Die besten Damenparfums, denen Männer nicht widerstehen können

Ella Mahler | 23. 4. 2020

Das passende Parfum ist eines der wichtigsten Elemente des weiblichen Outfits. Jede Frau wählt für sich Düfte, die einerseits ihrem Geschmack entsprechen und von denen sie andererseits glaubt, dass sie in der richtigen Weise auf die konkrete Umgebung wirken. Aus diesem Grund besitzen Frauen in der Regel auch mehrere Parfums, die sie dann zu verschiedenen Anlässen benutzen. Für jede Tageszeit eignen sich bestimmte Parfums mit einem jeweils anderen Charakter. Für den Alltag sollten Typen mit frischen Tönen gewählt werden. Schwerere und stärkere Parfums eignen sich vor allem für besondere Gelegenheiten und wichtige abendliche Events.

Duft- und Parfumtypen

Bei der Suche nach einem passenden Parfum für einen konkreten Anlass sollten Frauen sich auf zwei Hauptkategorien konzentrieren: Intensität und Grunddüfte. Die Zusammensetzung eines jeden Parfumtyps ist jeweils so, dass die einzelnen Duftmischungen nach und nach freigesetzt werden. Daher unterscheidet man auch drei verschiedene Duftnoten:


  • die Kopfnote: der stärkste Duft, der gleich nach dem Auftragen freigesetzt wird; für die Kopfnote werden vor allem Zitrus- und blumige Düfte verwendet; 
  • die Herznote:  verflüchtigt sich in der Regel nach wenigen Minuten und wird eine Stunde lang freigesetzt; es handelt sich hierbei um das sog. Herz des Parfums. In dieser Kategorie kommen süße fruchtige (Apfel, Birne, Pfirsich) und würzige (Zimt, Nelke) Düfte zur Geltung, ergänzt um pflanzliche Aromen (Zitronensaft, Eibisch u.a.); 
  • die Basisnote: Ihre Freisetzung dauert am längsten. Diese Düfte bilden die Basis eines Parfums und sind gewöhnlich schwerer und intensiver. Verwendet werden vor allem die holzigen Duftnoten (Sandelholz, Zeder, Zypresse) und würzige Balsamdüfte (Vanille, Myrte u.a.). 


Sowohl die Basisnote als auch die Herz- und die Kopfnote können aus vier Dufttypen bestehen, die mit der ursprünglichen Komponente des Extrakts verbunden sind. Diese Typen können wie folgt charakterisiert werden:

Blumige Düfte

Hierbei handelt es sich um frische und süße Düfte von zumeist sehr intensiver pflanzlicher Herkunft. Die blumigen Düfte werden in der Regel aus Lavendel, Rose, Iris, Orchidee oder Lilie extrahiert, doch können sie auch aus einer ganzen Reihe von Duftblüten gewonnen werden. Bilden sie die Basisnote eines Parfums, sind sie meistens dafür bestimmt, den ganzen Tag getragen zu werden; geeignet sind sie auch für den Arbeitsalltag. 

Fruchtige (Zitrus-) Düfte

Am häufigsten werden Zitrusfrüchte oder grüner Apfel verwendet, angenehm sind aber auch leicht exotische Düfte. Ähnlich wie die blumigen Noten, werden fruchtige Düfte als überwiegend frisch betrachtet und sind für das tägliche Tragen bestimmt. 

Orientalische Düfte (Gewürze)

In diese Kategorie gehören sowohl schärfere Noten exotischer Gewürze als auch süßliche Pflanzendüfte. Neben Minze, die als Basis für täglich zu tragende Parfums geeignet ist, überwiegen in dieser Gruppe die Duftnoten Kardamom, Nelke und Zimt. Stärkere Basen eines spezifischen orientalischen Gewürzes sind allgemein für Parfums für besondere Gelegenheiten bestimmt und sind, da sie süße und warmen Eindruck evozieren, für kühlere Monate zu empfehlen. 

Holzige Düfte

Wegen ihres intensiven Charakters bilden holzige Düfte die Basisnote vor allem für Herrenparfums. Obwohl man in dieser Gruppe viele verschiedene Duftnuancen findet, sind sie nicht unbedingt für jede Frau geeignet.  Bevorzugt werden sie als Basisnote für Parfums für abendliche Anlässe.

Parfums unterscheiden sich nicht nur durch die Hauptdufttypen, sondern auch durch die Intensität, die bestimmt, für welche Gelegenheit sie zu empfehlen sind. Die Intensität eines Duftes ermitteln Sie anhand der Art des Mittels, das den Anteil der Parfumkomponente definiert. In dieser Hinsicht sind zu unterscheiden:

  • Eau Fraîche – (EF): der mildeste Parfumtyp, der rund 6 % einer Duftkomponente geringerer Intensität enthält 
  • Kölnisch Wasser (Eau de Cologne – EdC): enthält mit 4-6 % die geringste Menge einer Duftkomponente, die aber gewöhnlich sehr intensiv ist. Kölnisch Wasser benötigt die wenigste Zeit, um den Duft freizusetzen, 
  • Eau de Toilette – (EdT): Der Anteil der Duftkomponente beträgt 6-12 %. In der Regel handelt es sich hierbei um Duftstoffe mit geringerer Intensität mit einer länger währenden Freisetzung, als dies bei Kölnisch Wasser der Fall ist.  
  • Parfumwasser (Eau de Parfume – EdP): erreicht bezüglich der Duftkomponente einen Anteil von 12-15 %; in der Regel ist es für ein längeres Tragen bestimmt und erfordert eine spezielle Art und Weise des Auftragens. 
  • Parfum: besteht aus einer Duftkomponenten von 15-40 %; es ist somit am stärksten und muss sehr defensiv benutzt werden, da sich der darin enthaltene Duft über einen sehr langen Zeitraum hinweg freisetzt, und dies mit einer ausgesprochen intensiven Kopfnote.

De Bezeichnung Parfum wird zwar für alle Typen von Duftstoffmitteln verwendet, doch sollte man sich bei der Auswahl nach der Bezeichnung des Mittels richten, die den ungefähren Anteil dieser Komponente bestimmt. Die meisten Produkte werden wie Kölnisch Waser oder Eau de Toilette hergestellt, die eine ebenso einfache wie wirksame Anwendung ermöglichen.

Das Auftragen des Parfums

Die Applizierung des Duftprodukts hängt von der konkreten Intensität ab. Während Parfums und Parfumwässer unter Wahrung eines gewissen Abstands aufgetragen werden, um möglichst den größten Teil des Körpers (der Haut) abzudecken, werden erfrischendes Kölnisch Wasser und Eau de Toilette in nur kleinen Mengen in die Haare und auf verschiedenen Teilen des Körpers aufgetragen – zumeist handelt es sich um gut durchblutete Stellen, wie etwa das Handgelenk, die Innenseite der Armbeuge und der Knie, sowie Brustkorb, Hals, Kiefer und die Rückseite der Ohrläppchen.

Neben der Konzentrationsintensität unterscheidet man die Art und Weise der Applizierung auch bei den einzelnen Dufttypen, die die Hauptkomponente des Parfums bilden. Blumige und fruchtige Noten sind in der Regel weniger intensiv und werden daher in größerer Menge appliziert. Im Gegensatz dazu sollten orientalische und holzige Düfte nur tröpfchenweise und nur an einer oder zwei Stellen aufgetragen werden. Wegen ihrer markanten Basisnote werden sie in großer Intensität freigesetzt, was sich bei einer größeren Menge in einer unangenehmen Weise auswirkt. 

Was den schlussendlichen Duft eines Parfums beeinflusst

Die Kraft eines Duftes und die Art und Weise seiner Applizierung sind nur der primäre Maßstab seiner Wirksamkeit. Direkt Einfluss auf den schlussendlichen Duft haben darüber hinaus auch die Spezifika der Haut, auf die sie aufgetragen wird. Die eigentliche Qualität der Haut und des Hauttyps sind der bestimmende Primärfaktor für die Entfaltung eines Duftes, weil dieser auf einer feuchteren Haut besser freigesetzt wird. Einen sehr bedeutenden Einfluss haben auch die Verdauung und der Lebensstil – die Zusammensetzung des Speisezettels spiegelt sich im Hautgewebe und im Talg wider und vermischt sich mit dem Duft, was diesem zusätzliche spezifische Unternoten verleiht.

Die genannten Aspekte bilden vor allem auch den Maßstab bei der Auswahl eines konkreten Parfums. Der eigentliche Auswahlprozess sollte nicht überstürzt werden, und er sollte aus mehreren Schritten bestehen. Wählen Sie den Duft zunächst danach, wie intensiv er im Fläschchen duftet – freigesetzt werden dort vor allem die intensiven Düfte, die die Basisnote des Parfums bestimmen. Falls Sie das Gefühl haben, dass es unangenehm riecht, tragen Sie das Parfum auf die Haut auf, damit es sich dort entfalten kann. Ideal wäre, den Duft längere Zeit zu testen (ca. 15 bis 60 Minuten). 

Die beliebtesten Damenparfums mit betörenden Duftnoten


Falls Sie sich nicht sicher sind, welche Parfums am besten zu Ihnen passen, können Sie sich von den beliebtesten Marken inspirieren lassen, die das jeweils andere Geschlecht anzuziehen versprechen wie die vielbesungenen Motten das Licht. Unten sind die meistbenutzten, über die Jahre bewährten Parfums aufgelistet, sodass Ihnen die Wahl eigentlich nicht schwerfallen sollte.

Die blumigen Noten des Parfums Flowerbomb von Victor & Rolf riechen angenehm und sind für die ganztätige Applizierung gedacht. Bergamotte ergänz bei diesem Duft die Noten von grünem Tee, Jasmin, Rose und Orchidee, was ihm einen leichten Hauch von Exotik, Frische und Leichtigkeit verleiht.

Ein ähnlich zartes Gepräge hat auch das Eau de Toilette Chanel Chance Eau Tendre, in dem sich blumige und fruchtige Düfte miteinander vermischen. Sehr markant sind um Jasmin ergänzte Zitrusfrüchte. Der Duft eignet sich wegen seines erfrischenden Charakters vor allem für die Sommermonate. Man kann ihn den ganzen Tag über tragen.

Zu den herausragenden Düften, die blumige und zitrussige Duftnoten miteinander kombinieren, gehört auch Daisy aus dem Hause Marc Jacob. Dieses angenehme süßliche Parfum mit Vanillebasis, bereichert um fruchtige Noten, Jasmin und Veilchen, evoziert eine frische Frühlingswiese. Als ein Duft für das ganztägige Tragen im Freien und auf der Arbeit ist es vor allem für die Sommermonate zu empfehlen.

Für das Parfum Light Blue der Marke Dolce & Gabana sind die frischen  zitrussigen und blumigen Duftnoten charakteristisch, die noch verstärkt werden durch die leicht holzige Basisnote. Der Gesamteindruck des Duftes verleiht ein Gefühl von Leichtigkeit. Light Blue eignet sich als ein Parfum für jede Gelegenheit besonders für die Frühlings- und Sommermonate. 

Ein leichtes Parfum, das man den ganzen Tag und zu abendlichen Veranstaltungen tragen kann, ist das ungemein beliebte La Vie Est Belle von Lancome. Die orientalische Basisnote Patschuli und Vanille verstärken noch die blumigen und fruchtigen höheren Duftnoten und erlauben allen integrierten Düfte, sich zu entfalten. Das Parfum eignet sich für jede Jahreszeit, denn es kombiniert die nach und nach freigesetzten warmen und frischen Düfte.

Zu den täglich zu tragenden Parfums, die sich durch einen etwas stärkeren Charakter auszeichnen, zählt auch Mon Paris von Yves Saint Laurent. Die etwas stärkere Basisnote Patschuli wird hier mit fruchtigen Düften und Jasmin kombiniert, die dem Parfum ein sehr orientalisches und exotisches Gepräge verleihen.

Für Frühlings- und Sommerabende in einer weniger anspruchsvollen Gesellschaft ist das Parfum Good Girl von Carolina Herrera ideal. Das Parfum ist eine Kombination aus einer etwas schwereren Basisnote Kakao, Zedern- und Sandelholz, die ergänzt wird um blumige Noten, Zimt und frische pflanzliche Düfte.

Ähnlich gelagert ist auch das Parfum Fantasy von Britney Spears. Dieser Duft will vor allem junge Frauen ansprechen. Wegen seiner wunderschönen fruchtigen Duftnoten eignet er sich besonders für eine lustige Gesellschaft junger Erwachsener. Überaus angenehm sind die Duftnoten Kiwi und Litschi auf einer holzigen Basis.

In den Wintermonaten eignet sich zum ganztägigen Tragen das Parfum Juicy Couture Viva La Juicy, eine Mischung aus einer holzigen Basisnote und sehr angenehmen fruchtigen Düften und sanftem Jasmin und Geißblatt. Der Gesamteindruck des Parfums ist zart frisch und sehr warm. Vor allem für den Arbeitsalltag geeignet.

Einen wunderschönen Duft mit orientalischen Duft bietet Black Opium von Yves Saint Laurent. Das Parfum ist vor allem für die Wintermonate bestimmt, denn es kombiniert auf Vanille und Patschuli gründende traditionelle orientalische Duftnoten mit zarten blumigen Aromen und erfrischendem Kaffeebaum. Wegen der intensiveren Kraft des Parfums ist es gleichsam prädestiniert dafür, am Abend getragen zu werden.

Zu den Parfums, die für besondere Anlässe am Abend zu empfehlen sind, gehört ganz zweifellos auch Hypnotic Poison von Dior. Die mit einem sehr süßen Duft einhergehende Basisnote Vanille und Mandel wird noch ergänzt um zarte nussige und blumige Duftnoten. Diese bezaubernde Mischung ist ebenso überwältigend wie markant.

Neben den genannten Parfummarken können Sie noch aus einer ganzen Reihe anderer sehr schöner Parfums auswählen. Es liegt ganz an Ihnen, für welche Duftnoten und Intensität Sie sich entscheiden. Es gibt ausgesprochen fruchtige, aber auch schwere holzige oder orientalische Düfte.

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