Die Welt der Parfums in der Übersicht: Duftarten

Die Welt der Parfums in der Übersicht: Duftarten

Adel Schulz | 23. 12. 2019

Wie findet man den richtigen Duft für sich? Holzig oder blumig? Worin unterscheiden sich die einzelnen Duftarten eigentlich voneinander? Lesen sie dazu mehr in unserem Artikel. Außerdem geben wir Ihnen ein paar Tipps zu den besten Parfums aus jeder Kategorie.

Sich heutzutage für das richtige Parfum zu entscheiden, ist mitunter gar nicht so einfach. In den Parfümerien wimmelt es nur so von kleineren und größeren Flacons in den verschiedensten Farben und unterschiedlichsten Formen, und die Werbespots überschlagen sich mit den neusten Duftnoten, sodass man am Ende gar nicht mehr so richtig weiß, welcher Duft denn nun am besten zu einem selber passt. Wir also findet man ganz einfach den Duft für sich, ohne dass man dabei total die Orientierung verliert? Finden Sie für sich die richtige Duftart.

Eine grundsätzliche Einteilung der Düfte:

Düfte lassen sich allgemein in 5 Hauptduftrichtungen unterteilen: blumige, orientalischeZitrus-, holzige und Chypre- bzw. Zypressendüfte. Wenn Sie wissen, was Ihr Lieblingsduft ist und welcher ihnen im Gegensatz dazu sogleich Kopfweh verursacht, wird Ihnen das beim Kauf eines neuen Parfums sicherlich helfen.

Blumige Parfums

Die zahlenmäßig am stärksten vertretene und beliebteste Gruppe. Wie der Name schon sagt, bilden Blumen der verschiedensten Arten hier die Basisnote. Zu den am häufigsten verwendeten Düften gehören unter anderem Rose, Jasmin, Maiglöckchen, die exotische Ylang-Ylang, Tuberose und Veilchen.  

Die klassischen blumigen Düfte evozieren typische Weiblichkeit, eine romantische Seele und ein liebes, freundliches Naturell. Übrigens: Wie es heißt, haben Männer genau diese Düfte am liebsten. Wenn Sie also die Aufmerksamkeit der Männer auf sich ziehen möchten,  dürfte die Wahl klar sein :)

z.B.: Nina Ricci L’Air du Temps, Versace Bright Crystal

Allerdings kann auch ein Duft mit dem Hauptanteil von Blumen sehr verführerisch, geheimnisvoll und sinnlich wirken. Dies erklärt sich durch die diversen Zusätze, die den schlussendlichen Duft umwandeln.

z.B.: Calvin Klein Euphoria, YSL – Black Opium

Daher gilt: Blumiger Duft ist nicht blumiger Duft. Sie sollten sich also auch auf die übrigen in einem Parfum enthaltenen Zusätze konzentrieren. Viele glauben möglicherweise, dass blumige Parfums nur etwas für Frauen sind, aber das stimmt nicht so ganz. Auch Herrendüfte enthalten Blumen – vor allem Lavendel oder etwa Geranien. Und Vorsicht: Diese Düfte wirken mit Sicherheit nicht feminin!

Orientalisch

Diese am zweithäufigsten vertretene Parfumgruppe baut auf Tradition und Geschichte. Schon im Mittelalter nutzten die Menschen die verschiedensten Gewürze und Duftöle zur Schönheitspflege und als Duftmittel für Haut und Haare. Viele dieser Beimischungen finden auch heute noch Anwendung. Gefragt sind beispielsweise die Gewürztöne – Nelke, Zimt, Vanille, Amber, Puder, Moschus, aber auch Schokolade und Kaffee. Düfte locken vor allem mit ihrer Exotik, aber auch damit, dass sie so verführerisch und geheimnisvoll sind. Erhältlich sind sie sowohl für Frauen als auch für Männer, und es gibt sie sogar als Unisex-Variante.

Orientalische Düfte sind durchweg schwer und passen daher vor allem zur Herbst- und Winterzeit oder für abendliche Anlässe.

z.B.: Dolce & Gabbana The One, Marc Jacobs Decadence

Zitrusdüfte

Wie der Name schon sagt, sind diese Düfte sehr frisch und leicht und werden daher tagsüber im gewöhnlichen Alltagsleben aufgetragen. Ihre Töne sind expressiv, erfrischend und zugleich leicht bitter. Die beliebtesten Zusätze sind natürlich Zitrone, Limette, Orange, Mandarine und Bergamotte. Zitrusdüfte werden häufig mit blumigen oder holzigen Tönen kombiniert. Sehr oft sind sie unisex.

Wenn Sie ein Parfum für den Sommer suchen, dann sind Zitrusparfums die richtige Wahl. Deren Duft verleiht Ihnen an heißen Tagen Energie und eine angenehme Erfrischung.

z.B.: Dolce & Gabbana Light Blue, Hermes Un Jardin Sur Le Nil, CK One, Davidoff Cool Water Man

Holzige Parfums

Sie gründen auf den Tönen der verschiedensten Holzarten. Die meistverwendeten Holzarten sind Sandel-, Zedern-, und Ebenholz. Einen regelrechten Hype erlebt in letzter Zeit auch Oud (Agarholz). Holzige Düfte werden massenweise mit anderen Tönen kombiniert, etwa mit Harz, Gewürzen oder Blumen. Herauskommt jedes Mal ein interessantes, exotisches Parfum. Vorsicht aber bei zu süßer Vanille oder bei markanten Blumen – diese Elemente überdecken die holzigen Töne häufig, sodass man am Ende einen schweren, süßen Ton hat.

Holzige Düfte werden vor allem für Herbst- und Wintertage – durchaus auch für tagsüber -empfohlen. Beliebt sind sie bei modernen Frauen, die für durchschnittliche und gängige Düfte nicht zu haben sind.

z.B.: Lacoste Pour Femme, Burberry Body, Hugo Boss No.6

Chypre-Parfums

Benannt sind sie nach dem Parfum Chypre der Marke Coty, die durch das Werk eines französischen Parfümier entstand, der sich angeblich von einem Zypern-Urlaub hatte inspirieren lassen. Die Basisnote bilden hier Flechte bzw. Eichenmoos, Bergamotte und Patschuli. Kombiniert wird das alles häufig mit blumigen oder Fruchttöne.

z.B.: Miss Dior, Armani Si

Darüber hinaus findet man auch Farndüfte, die aber eine fast reine Männerangelegenheit darstellen, oder die immer populärer werdenden Wasserparfums – diese sind berühmt für ihre Leichtigkeit und maximale Frische.

Der Markt hat jede Menge Düfte zu bieten, wobei diese noch dazu in viele Gruppen unterteilt sind, die sich wiederum sehr stark überlappen. Wir hoffen, dass wir Ihnen ein wenig dabei helfen konnten, angesichts dieses übergroßen Parfumangebots nicht die Orientierung zu verlieren und endlich genau den Duft zu finden, der ganz genau zu Ihnen passt.

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