Die Wasserbeständigkeit von Uhren

Die Bezeichnung Wasserbeständigkeit wird häufig falsch verstanden, sodass Beschädigungen, die eigentlich nicht sein müssten, zwangsläufig nicht ausbleiben. Wir bezeichnen die Wasserbeständigkeit von Uhren in Metern, physikalischen Atmosphären (atm) oder Bar (bar). Diese Einheiten geben den Druck einer Wassersäule an, der auf eine Uhr einwirkt.

Wie in unserer Wasserdichtheitstabelle angeführt, entsprechen 3 atm einem Druck von 3 bar. Uhren mit einer solchen Wasserbeständigkeit sind resistent gegen erhöhte Feuchtigkeit und überleben einen flüchtigen Kontakt mit Wasser (Sommerschirm), beim Baden aber sollte man sie nicht tragen. Sollten Sie die Absicht haben, die Uhr auch in der Badewanne oder beim Schwimmen anzubehalten, schauen sie sich lieber nach der Bezeichnung 10 atm/10 bar um.

Fürs Tauchen benötigen Sie eine Uhr mit einer Wasserbeständigkeit von 20 atm/20 bar oder 30 atm/30 bar.

Es kommt zudem darauf an, ob Sie mit der Uhr in Salz- oder Süßwasser steigen. Bei Meerwasser sollten sie Ihre Armbanduhr nach dem Kontakt mit Meerwasser (oder auch mit stark chloriertem Wasser) sorgfältig mit klarem Wasser abspülen. Auch sollten Sie berücksichtigen, dass der angegebene Wasserbeständigkeitswert unter Laborbedingungen, d.h. unter sog. idealen Bedingungen, zustande kam.

Achtung!

  • Die Krone muss immer in der geschlossenen Stellung (normale Stellung) eingestellt sein. Die Schraubfallklappe muss man fest machen.
  • Zur Gewährleistung der Wasserdichtigkeit wir empfohlen, die Uhr nicht heißem Wasser auszusetzen.
  • Führen Sie keine Einstellungen an der Uhr durch bzw. benutzen Sie keine Tasten, wenn die Uhr unter Wasser bzw. feucht ist.
  • Wasser beeinflußt die Lebensdauer von Lederarmbändern negativ.

 

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