Wann man seine Smartwatch ablegen und zu Klassik greifen sollte?

Wann man seine Smartwatch ablegen und zu Klassik greifen sollte?

Adel Schulz | 30. 9. 2019

In der heutigen Zeit sieht man immer öfter Handgelenke, die statt mit klassischen Uhren mit deren Smart-Variante bestückt sind. Letztere kann zwar mit zahllosen Funktionen punkten, doch gibt es Gelegenheiten, zu denen ein kurzes kleines Display einfach nicht passt. Wann also sollte man seine Smartwatch lieber zu Hause lassen. Die Antwort darauf finden Sie in diesem Artikel.

Hersteller von Smartwatches gibt es wie Sand am Meer. Und obwohl diese Uhren in puncto Design immer besser aussehen, haben ihnen klassischen Gegenstücke immer noch einiges voraus. „“Dumme“ Uhren werden Ihnen zwar auf eine E-Mail oder einen Anruf nicht antworten können, auf der anderen Seite aber geben sie allen Anwesenden zu verstehen, dass es die Menschen, die sich im selben Raum wie Sie befinden, sind, die für Sie Priorität haben, und keineswegs die im Internet.

Arbeitstreffen sind heikel

Bei Arbeitstreffen und Mittagessen ist die Sache nicht ganz eindeutig. Auf der einen Seite ist eine Smartwatch am Handgelenk sicherlich entschuldbar, doch wird Ihr Gegenüber es wohl nicht allzu sehr schätzen, wenn Sie öfter auf Ihre Uhr schauen, als Probleme mit ihm zu besprechen. Auf Arbeitstreffen sollten Smartwatches also eher verboten sein.

Selbst wenn Ihr Geschäftspartner, Kollege oder Vorgesetzter Ihre ganze Aufmerksamkeit beansprucht, muss dies nicht bedeuten, dass Ihr Handgelenk nackt bleibt – kurz: ohne Uhr geht es nicht. Herren werden sicherlich Uhren wie  Timex Originals oder Tommy Hilfiger Dustin, zu schätzen wissen, die Damen wiederum fühlen sich besser mit Uhren wie Michael Kors Slim Runway oder Armani Classic.

Auf einem Rendezvous ist die Zeit nicht wichtig

Ein Treffen mit dem Partner zu einem romantischen Abendessen oder einem Spaziergang durch den Park – das sind Gelegenheiten, bei denen man sicherlich nicht die Zeit kontrollieren muss. Und noch viel weniger besteht hier die Notwendigkeit, die Probleme fremder Leute zu regeln, die Ihr Telefon mit Notifikationen bombardieren. An Ihrem Handgelenk sollte bei solch intimen Gelegenheiten rein gar nichts leuchten. Bei so etwas also besser die Smartwatch zu Hause im Ladegerät stecken lassen.

Mit nacktem Handgelenk aber sollten Sie auf keinen Fall losziehen, denn klassische Uhren erfüllen neben der Zeitmessung auch noch eine ästhetische Funktion. Eine perfekt ausgewählte Uhr kann nicht nur Ihr Aussehen abrunden, sondern auch Ihr Selbstbewusstsein steigern. Herren greifen beispielsweise ganz gerne zu Armani Renato oder Festina Retro, ein Damenhandgelenk hingegen schmückt sich am liebsten mit einer Daniel Wellington Classic oder einer Festina Ceramic.

Ins Theater nur mit dem Besten

Sollten Sie einen Kino- oder Theaterbesuch planen, vergessen Sie ganz schnell, dabei möglicherweise eine Smartwatch zu tragen. Es gibt dort nämlich anderes zu tun, als Notifikationen zu erledigen. Außerdem könnten Sie so einen ungewollten Fauxpas begehen, falls Ihre Smartwatch mitten in der Vorstellung aufleuchte sollte. Das Gefühl, vor „Scham“ im Erdboden versinken zu wollen, würden wir Ihnen eigentlich ganz gerne ersparen.

Nichtsdestotrotz gehört eine Uhr zu einem Theater- oder Kinobesuch dazu. Man muss diesbezüglich nur die richtige Wahl treffen. Greifen Sie also besser zu einem besseren Exemplar aus Ihrer Sammlung und denken Sie dabei daran, Ihr Outfit mit der Farbe des Uhrenarmbands und dem Uhrgehäuse in Harmonie zu bringen. Halten Sie sich zudem an die Etikette – für die Herren also nur eine dezente Uhr mit Lederarmband. Beispiele hierfür sind Tommy Hilfiger Decker oder Certina DS 8 GENT POWERMATIC. Die Damen mögen zu einer Guess Grace oder Certina DSPodium Lady greifen.

Abhängen mit Freunden ohne Zerstreuung

Sie werden jetzt vielleicht sagen, dass man in einer Kneipe, einer Bar oder auf einer Party doch durchaus eine Smartwatch tragen kann. Weit gefehlt! Denken Sie daran, dass die Leute, mit denen Sie den Abend verbringen, einiges dafür getan haben, um sich diesen Abend nur für Sie freizunehmen. Es wäre sehr unhöflich, die Zeit mit jemand anderem zu verbringen als mit dem, der mit Ihnen Zeit und Raum teilt. Ihre Uhr sollten Sie also auf jeden Fall zu Hause lassen.

Bei den Herren ist die Wahl relativ klar – idealerweise etwas Auffälligeres, was gefällt und mit dem Sie in der Menge nicht untergehen. Ideal für diese Gelegenheiten sind Diesel Mr. Daddy 2.0 und Tommy Hilfiger Chase. Das schwache Geschlecht hingegen findet in der Regel mehr Gefallen an den Modellen von Michael Kors Parker oder Guess Lady Frontier.

In die Natur nur mit einer robusten Uhr

Bei Wanderungen, Rafting und Zelten ist Elektronik nicht sehr angesagt. Smartwatches gehören sicherlich nicht zu einer sinnvollen Outdoor-Ausrüstung. Einerseits wird die Batterie für eine komplette Tour kaum ausreichen, und zum anderen werden Sie die allermeisten Funktionen in der Natur überhaupt nicht brauchen. Und von jedem verpassten Anruf zu erfahren, wird das Naturerlebnis ganz sicher auch nicht steigern.

Meine Herren, überlassen Sie in der Natur nichts dem Zufall und setzen Sie auf die robustesten Uhren, die der Markt zu bieten: die Reihe Expedition von Timex. Die Damen mögen zu einer ähnlichen Reihe mit dem Namen Timex Ironman greifen, die nicht nur eine hohe Robustheit, sondern auch ein elegantes Äußeres bieten.

Und wie siehts bei sonstigen Gelegenheiten aus? Sie müssen sich stets darüber im Klaren sein, wohin Sie gerade gehen und wer wichtiger ist – Sie, Ihre Nächsten und Freunde oder jemand an der anderen Seite des Drahtes, der sich mit seinen Alltagssorgen vielleicht nur jemandem anvertrauen will, umgekehrt aber nie Zeit für Sie hat. Sie kosten die Kraft des Augenblicks am besten aus, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht mit einer Smartwatch vergeuden, sondern sich auf klassische Uhren konzentrieren.

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