Wie reinigt man Schmuck zu Hause? Wir verraten Ihnen, wie das geht.

Wie reinigt man Schmuck zu Hause? Wir verraten Ihnen, wie das geht.

Ella Gruber | 11. 10. 2019

Schmuck ist nicht nur die äußere Zierde einer Frau, sondern auch die eines Mannes. Während Damen im Tragen der verschiedensten Schmuckstücke, etwa von Armbändern, Ohrringen, Ringen und Halsketten, durchaus geübt sind, sind die Herren damit beschäftigt, die richtigen Accessoires erst noch zu entdecken. Mit dem Kauf eines schönen Schmuckstücks aber ist es nicht getan – man muss seine Pretiosen auch entsprechend pflegen, anderenfalls wird es mit ihrem Glanz womöglich schon bald vorbei sein, und Ihre Tränen sind dann alles, was davon übrigbleibt. Wir verraten Ihnen, wie man seinen Schmuck zu Hause richtig pflegt.

Schmuck ist die Ziere einer jeden Frau und auch die eines Mannes. Während Damen im Tragen der verschiedensten Schmuckstücke, etwa von Armbändern, Ohrringen, Ringen und Halsketten, durchaus geübt sind, sind die Herren damit beschäftigt, die richtigen Accessoires erst noch zu entdecken. Mit dem Kauf eines schönen Schmuckstücks aber ist es nicht getan – man muss seine Pretiosen auch entsprechend pflegen, anderenfalls wird es mit ihrem Glanz womöglich schon bald vorbei sein, und Ihre Tränen sind dann alles, was davon übrigbleibt. Wir also pflegt man seinen Schmuck zu Hause richtig? 

Prävention steht an erster Stelle

Bevor wir zur richtigen Reinigung kommen, noch ein paar Worte darüber, wie man Schmuck so pflegt, dass er möglichst wenig Schaden nimmt. Allgemein kann man sagen, dass Schweiß, Feuchtigkeit, Deodorants, Parfums und Kosmetikprodukte Schmuck nicht guttun. Wenn man Schmuck aber nicht nur anschauen, sondern auch tragen will, muss man ihn diesen Einflüssen aussetzen. Daran führt kein Weg vorbei. 

Man muss hier nur eine einfache Regel beachten: Schmuck ist das Letzte, das man anzieht und das Erste, das man auszieht bzw. ablegt. Auch Hochzeitsringe, die Sie am liebsten ständig tragen würden, sollten Sie wenigstens nachts abnehmen. Eine Ausnahme bilden Perlen, die den Kontakt mit der Haut lieben, verhindern sie doch, dass diese austrocknet.

Wo aber bewahrt man Schmuck auf? All jene, die ihren Schmuck gerne irgendwo im Raum „ausstellen“, müssen wir enttäuschen: Direktes Sonnenlicht tut Ihrem Schmuck nicht gut. Finden Sie notfalls eine dunklere Ecke, ideal aber wäre, Ihre Kostbarkeiten in einem Schmuckkästchen oder in einem Schrank aufzubewahren. Das Badezimmer kommt hierfür auf keinen Fall in Frage, Feuchtigkeit ist für die meisten Metalle Gift. Einige Metalle ändern nur die Farbe, andere aber werden gleich zu rosten anfangen.

Gleich nachdem Sie den Schmuck abgenommen haben, sollten Sie ihn reinigen. Dazu reicht ein weiches Tuch, beispielsweise ein Flanelltuch oder ein Lappen und eine Korrosionslösung. Darüber, was für Ihren Schmuck ideal wäre, wird man Sie gerne in jedem Juweliergeschäft beraten. Einen solchen Besuch sollten Sie wenigstens einmal im Jahr einplanen. Der Juwelier nämlich kann Ihren Schmuck problemlos per Ultraschall reinigen, Kratzer „ausbügeln“ oder kleinere Schäden reparieren. Haben Sie keine Angst, die Sache könnte irgendwie teuer werden. Juweliere berechnen sich dafür in der Regel nicht mehr als ein paar Hundert Kronen, häufig auch weniger. 

Eine Grundreinigung ist auch zu Hause möglich

Schmuck lässt sich relativ einfach reinigen. Dazu benötigen Sie eine Spülmittellösung und heißes Wasser, idealerweise in einem Verhältnis von 50:50. Lassen Sie den Schmuck rund eine Stunde darin liegen. Zudem sollten Sie sich auch ein Reinigungsmittel für Silber besorgen. Nur orsicht bei den Steinen. Hat der Schmuck aber schon Rost angesetzt oder ist er schon grün geworden, ist nichts mehr zu machen.

Haben Sie keine Angst, beim Reinigen Ihres Schmucks auch eine Zahnbürste und Zahnpasta mit Fluor zu benutzen. Nehmen Sie lieber eine infachere Bürste ohne Mikrogranulat und andere aufrauende Mitteln. Die Bürste sollte möglichst weich sein. Alternativ dazu können Sie auch Asche nehmen, die mitunter wahre Wunder vollbringt. Falls Ihr Schmuck nicht geklebt ist und keine Steine hat, können Sie ihn in ein Bad tauchen.

Was man dazu braucht, sind Alufolie, ein dünner scharfer Gegenstand, Backpulver und heißes Wasser. Streuen Sie das Pulver auf die Alufolie, packen Sie den Schmuck darin ein und tauchen Sie das Ganze in heißes Wasser. Mit dem heißen Gegenstand stechen Sie ein paar Löcher in die Alufolie und lassen Sie dann die nun stattfindende chemische Reaktion das Silber für Sie reinigen. Im optimalen Fall lassen Sie die Nacht über andauern. Spülen Sie den Schmuck am Morgen mit kaltem Wasser ab. Den übrigen Schmuck reinigen Sie dann lieber mit einem speziellen Reinigungsmittel für Silber oder bringen Sie ihn zu diesem Zweck zum Juwelier.

Die Pflege von teureren Metallen ist einfach 

Gold ist zwar ein wertvolles Metall, doch in Sachen Reinigung ist es nicht sehr anspruchsvoll. In Kombination mit einem weichen Lappen genügt eine Seife oder beliebiges Entfettungsmittel. Hier und da können sich auf dem Gold bläuliche oder grünliche Flecken zeigen. Bei diesen ist beim Reinigen ein wenig mehr Geduld gefragt – und ein wenig Zitronensaft auf einem Lappen. Sollte auch das nicht helfen, muss der Juwelier übernehmen.

Bei Perlen genügt bei einer Verunreinigung durch Parfum oder Haarlack eine leichte Wäsche in sauberem Wasser mit einer Seife mit neutralem pH-Wert.

Damit Sie aber überhaupt etwas zu reinigen haben, müssten Sie natürlich zunächst ein paar Schmuckstücke haben. Damen haben zwar eine größere Auswahlmöglichkeit, aber auch Männer sind diesbezüglich nicht ganz so schlecht dran. Wenn Sie nun schon wissen, dass die Pflege von Schmuck keine Wissenschat ist, gibt es eigentlich keinen Grund mehr, warum Sie sich nicht gleich ein paar neue Pretiosen zulegen sollten.

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