Die TOP 5 der Hollywood-Ohrstecker

Die TOP 5 der Hollywood-Ohrstecker

Einer bekannten Redensart zufolge währt nichts ewig, auch der Ruhm Marke Hollywood nicht. In Modefragen verhält es sich allerdings genau umgekehrt. Das, was auf dem roten Teppich einmal Bewunderung erfuhr und auf der Leinwand verewigt wurde, hinterlässt für immer Spuren in den weltweiten Modetrends und wird nicht selten zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der – nicht nur zeitlosen – Garderoben und Schmuckschatullen, wie man dies beispielsweise in den folgenden fünf Fällen beobachten konnte.

Marilyn Monroe gab die Richtung vor

In Marilyn Monroe verliebte sich die ganze Welt gleich bei ihrem ersten abendfüllenden Film, dem Thriller Niagara aus dem Jahr 1953 von Regisseur Henry Hathaway, eine Produktion der Filmgesellschaft Twentieth Century Fox. Monroe war einfach unwiderstehlich in ihrem sexy rosafarbenen Kleid und den dazu perfekt passenden goldenen Ohrringen des Typs Knocker. Nicht nur dieses Modeaccessoire der Schönen aus Niagara, sondern auch alle anderen „Modeexzesse“, an denen Marylin in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Gefallen fand, wurden von der breiten Öffentlichkeit in Nullkommanichts kopiert und erfreuen sich auch noch nach all den Jahrzehnten großer Beliebtheit. Wir glauben sogar, dass Frauen klassische, ikonische goldene ringförmige Ohrstecker immer lieben werden.    

Cynthia Nixon erfordert eine spezielle Anpassung

Die amerikanische Serie Sex and the City ist eine der beliebtesten Serien überhaupt – der Grund: ihre ungeschminkte Sicht auf das Leben der Dreißigjährigen mit alle ihren Liebesaffären, Scheidungen und Freundschaften in der Traumstadt NYC. Von gleicher Wichtigkeit wie die, die den Dramen der Protagonistinnen in den einzelnen Episoden zukam, war auch die Mode. Die SATC-Kostümdesignerin Patricia Field verstand es stets, mit ihren Modekreationen zu unterhalten, zu überraschen, zu inspirieren und nicht nur bei den weiblichen Fans der Serie Leidenschaft und Sehnsucht zu wecken. Sie machte viele Modemarken, z.B. den Schuhdesigner Manolo Blahnik, in der ganzen Welt bekannt und beeinflusste die gesamte Modewelt.

Ihre große Schwäche waren natürlich Handtaschen und Schmuck, vor allem Ohrringe. Extravaganate Kristalle, opulente Kunststoff- oder Swarovski-Ohrringe in den verschiedensten Ausführungen suchte sie am liebsten für  Cynthia Nixon, alias Miranda Hobbes, aus, weil diese mit ihren roten Haaren der Schauspielerin perfekt harmonierten. Kaum jemand weiß, dass Cynthia keine durchstochenen Ohrläppchen hat und dass für ihre Rolle daher jeder Ohrring eigens mit Clips versehen werden musste.

Angelina Jolie macht dem Security-Personal noch zusätzliche Arbeit

Was in der glorreichen Ära von Elisabeth Taylor am meisten Bewunderung hervorrief, war ihr Smaragd-Schmuck. Danach aber ward er in Hollywood lange nicht mehr gesehen. Das änderte sich erst wieder bei der Oscarverleihung 2009, bei der Angelina Jolie mit ihrer Nominierung in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ in dem Film „Der fremde Sohn“ zwar leer ausging, ihre göttlichen Smaragdohrringe aus der Werkstatt der Designerin Lorraine Schwartz dafür aber allen Anwesenden und Fernsehzuschauern geradezu den Atem verschlugen. Diese tränenförmigen 115-Karat-Ohrringe im Wert von unglaublichen 2,5 Mio. Dollar waren die teuersten Ohrstecker, die wir auf dem roten Teppich in L.A. je bewundern durften. Der schwindelerregende Preis und die unerwartete Aufmerksamkeit, die diese Ohrringe auf sich zogen, machten vor allem dem Security-Personal zu schaffen, denn das wussten plötzlich nicht mehr, ob es denn nun die VIPs oder diesen Luxusschmuck schützen sollte.  

Scarlett Johansson ist das Mädchen mit der Perle 

Die Geschichte dieses Perlenohrrings wurde von dem niederländischen Maler Jan Vermeer schon im Jahre 1665 geschrieben beziehungsweise gemalt. Vermeers Bild hätte durchaus zu einem der vielen Porträts des Goldenen Zeitalters werden können, doch dank der Ohrringe war diesem Meisterwerk ein gänzlich anderes Schicksal vorbestimmt. Das Gemälde „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ wurde zu einem Phänomen und zur Vorlage für eine ganze Reihe von Buch- und Filmprojekten. Das Berühmteste von allen ist der (fast) gleichnamige Kostümfilm des britischen Regisseurs Peter Webber aus dem Jahr 2003, in dem Scarlett Johansson das Hausmädchen Griet spielt und Colin Firth in ihr ein faszinierendes Modell entdeckt. Der Film wurde anschließend für die British Academy Film Awards nominiert, wobei die Academy drei Preise verlieh, und zweimal gab es den Golden Globe.

Diese eindrucksvolle Verfilmung brachte nicht nur die Schönheit dieses Gemäldes, das 2006 von der niederländischen Öffentlichkeit zum schönsten Bild in Holland gewählt wurde, wieder in Erinnerung, es sorgte auch für Diskussionen und Zweifel hinsichtlich des Materials der Ohrringe. Einige Experten behaupten, dass es angesichts der Größe und der Spiegelung kein Perlenohrring sein kann, sondern wohl eher ein Metall, beispielsweise poliertes Zinn. Mag es sich nun um Perlen-, Zinn- oder Silberohrringe gehandelt haben, der Ruhm dieser Ohrringe wird durch die Jahrhunderte getragen werden, und sie werden stets den Sinn für Detail, Licht und Schönheit des Schmucks symbolisieren.  

Morgan Freeman hat die Seele eines Seemanns

Morgan Freeman ist einer der wenigen Männer in Hollywood, die ihre Ohrringe pausenlos tragen und sie nur abnehmen, wenn es die aktuelle Filmrolle verlangt. Auf die Frage, warum er das tue, antwortete er in einem Interview: „Als ich klein war, sah ich einen Film mit Burt Lancaster, der Ohrringe trug. Da dachte ich bei mir: „Das sieht echt sexy aus!“ Dann erfuhr ich, dass Seeleute goldene Ohrringe tragen, um damit ihr eigenes Begräbnis bezahlen zu können, falls sie in einem fremden Land sterben. Und weil ich die Seele eines Seemanns habe, konnte ich diesen Gedankengang absolut nachvollziehen.“ Und so ist es tatsächlich! Dies erklärt auch, warum Morgans Ohrringe aus Weißgold oder Gelbgold sind. Ohrringe aus Chirurgenstahl würden die Kosten mit seinem Handel wohl kaum decken. Die wertvollen Ohrringe der Seeleute dienten nicht nur als finanzielle Reserve, sondern auch als Reisesouvenir. Jungen Matrosen erhielten Ohrringe häufig als Erinnerung an ihre erste Äquatorüberquerung oder an eine erfolgreiche Umsegelung des Kaps der Guten Hoffnung.  



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